Gerade Klein- und Mittelbetriebe müssen sich rasch an geänderte Umgebungsbedingungen anpassen. Besonders die Software muß schnell und effektiv geändert werden. Da ist oft keine Zeit, eine große Applikation neu zu schreiben. Oft können bestehende Programme aber auch nicht mehr weiterentwickelt werden.
Hier soll gezeigt werden, wie mit Hilfe von Eclipse und weiteren Tools eine weiche Migration einer bestehenden Legacy-Applikation auf eine neue, komponentenbasierte Software durchgeführt werden kann.
Im Detail geht es um eine Lagerverwaltungssoftware, in der zwar viel Know-how steckt, die aber besonders beim Benutzerinterface nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Ihre Adaption an aktuelle Anforderungen würde zu viele Resourcen beanspruchen.
Eine neue Bandstraße im Bereich Käseproduktion war der Startpunkt für das Projekt "Milchkuh". Unter Beibehaltung der originalen Datenbankstruktur entsteht mit Hilfe von Eclipse-RCP und Hibernate schrittweise ein neuer Überbau und Ersatz für die bestehende Software.
Der Vortrag geht detailliert auf die Grundlagen für die Wahl von Eclipse ein, thematisiert die Notwendigkeit von weiteren Tools und spricht dann sowohl Probleme als auch Vorteile dieser Lösung an.
Eine Frage bleibt allerdings offen: Gibt Eclipse wirklich Milch?
(28.11.2006 - 11:25-11:50 Uhr)