Selbstverständlich geht man heute in Softwareprojekten inkrementell vor! Egal, ob agil oder nicht.
Inkrementelles Vorgehen erfordert mehr Bedacht bei der Anforderungsanalyse: Es interessiert nicht mehr nur, was insgesamt in einem Projekt an Anforderungen realisiert werden soll, sondern diese Anforderungen müssen auf möglichst sinnvolle Inkremente aufgeteilt werden. Im Optimalfall sind die Inkremente sehr klein und stellen einsetzbare Software dar.
Aus der Erfahrung vor allem eines größeren Projektes mit mehr als 5000 Personentagen Entwicklungsaufwand wird berichtet, wonach sich Anforderungen passend aufteilen lassen und was dabei zu bedenken ist. Dabei wird versucht, die Darstellung der Erfahrungen soweit zu verallgemeinern, dass die Vorgehensweise beim Anforderungszuschnitt auf Inkremente auch auf andere Projekte übertragbar wird.
(29.11.2006 - 10:15-10:40 Uhr)