Werner Fischer (Thomas-Krenn.AG):

Einfaches HA-Clustering durch Betriebssystem-Virtualisierung

Die Implementierung eines Linux-Hochverfügbarkeits-Clusters bringt einige Herausforderungen mit sich. Anwendungen müssen angepasst werden, damit Anwendungsdaten und Konfigurationsdateien in "gesharten" Datenbereichen allen Cluster-Knoten zur Verfügung stehen. Eine Synchronhaltung von Systemdateien wie /etc/passwd ist überdies schwierig. All dies ist zeitaufwendig und fehleranfällig.

Durch den Einsatz von Betriebssystem-Virtualisierung lassen sich diese Probleme allerdings umgehen. Dabei werden die Anwendungen in virtuellen Maschinen betrieben. Diese virtuellen Maschinen können – im Gegensatz zu herkömmlichen Cluster-Knoten – vollständig in gesharten Datenbereichen gehalten werden. Der Vortrag zeigt, wie eine solche Lösung bei der Thomas Krenn AG entwickelt wurde. Dabei kamen Heartbeat, DRBD und OpenVZ/Virtuozzo zum Einsatz.

(16.03.2007 - 12:00-12:30 Uhr)